Rekken im Frühling 2026

11. März 2026

Tag 1

Im Schutz der Dunkelheit traf sich eine Gruppe von 6 abenteurlustigen CH*-Menschen auf der grossen Schanze und stiegen in einen VW-Bus mit getönten Fensterscheiben….

15 Stunden später waren sie in Santander am kantabrischen Meer (Atlantik Nordspanien) und badeten ihre Füsse im noch sehr kalten Meereswasser. Das Abenteur Lagerplatz-Suche für das AuLa 2027 war gestartet! Für mehr Effizienz bei der Lageplatz suche, mieteten wir am Flughfaen ein zweites Auto dazu.

Tag 2

Die Besitzerin unseres Airbnb bot uns die Hilfe ihres Mannes, Carlos, bei der Lagerplatzsuche an. Er sollte uns in 10min Autofahrt-Entfernung eine Jugendherberge zeigen. Daraus wurde jedoch ein Tagestripp mit Carlos, unserem lokalen Guide, der uns voller Freude und Stolz die kantabrische Kultur näherbrachte: Von Wassermühlen bis Kiwi-Plantagen, Kühen bis zu Kanu- & Surf-Aktivitäten. Das Highlight: Vermuth in der lokalen Kneipe mit einer Portion “Rabas”.

Tag 3

À la Pfadi Suisse klappern wir der Küste entlang die Bauern ab. Wo niemand zuhause ist, hinterlassen wir einen Flyer auf Spanisch. Doch es macht sich Ernüchterung breit, die Menschen sind alle sehr freundlich, weisen aber auf die äusserst strengen Verbote für Camping hin….

Tag 4

Die im Voraus kontaktierten Pfadis haben sich nicht gemeldet. So machten wir uns auf zu ihren Besammlungs-Orten und werden zwar überrascht, aber mit sehr grosser Freude empfangen, sodass wir gleich eingeladen werden, an ihrer Aktivität teilzunehmen.

Tag 5

Wir klappern die lokalen Gemeinden ab und informieren uns über die Möglichkeiten, ein Auslandlager durchzuführen. Erneute Ernüchterung, wir erhalten je Gemeinde eine andere Antwort. Aber alle sind sich einig, das ist im Grundsatz verboten.

Tag 6

Tania, Primarschullehrerin, meldet sich per Whatsapp. Sie habe den Flyer erhalten und würden dieses tolle Jugend-Projekt sehr gern unterstützen! Ihr Mann Pedro hätte da ein grösseres Stück Land, das sie uns zur Verfügung stellen können. Gleichzeitig erfahren wir beim “Kanton Kantabrien”, dass Jugendlager grundsätzlich möglich ist, dazu jedoch eine Genehmigung des Kantons erforderlich ist. Kaum zu glauben, aber die Organisation und Durchführung von Pfadilager sind in Kantabrien im Gesetz geregelt!

Treffen mit Tania & Pedro

Äusserst herzlich werden wir am Abend von Tania und Pedro empfangen. Sie zeigen uns auf ausgedruckten Karten ihr Stück Land mit ihrem kleinen Ferienhaus. Das Grundstück ist so gross, dass es direkt an zwei Strände grenzt - Problem ist nur, dass 4/5 in der Naturschutzzone liegt, keine Chance dort ein Pfadilager durchzuführen. Nun stellt sich die Frage, ob das 1/5 Land ausserhalb der Naturschutzzone für ein AuLa ausreicht.

Es gibt also noch eine Menge zu tun, aber ein steht fest. Kantabrien mit seinen grünen Hügeln, dem wunderschönen Atlantik und den Bergen im Hinterland, ist eine Destination auf die sich der CH* freuen kann!

 

Das Rekken-Team: Mayumi, Tamino, Soleil, Nyelle, Saggio & Glissgliss

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